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gvo

E 468
Vernetzte Carboxymethylcellulose

Erläuterung

Die chemisch zur Gruppe der Carboxymethylether gehörende vernetzte Carboxymethylcellulose ist ein Abkömmling der Cellulose (E 460) und unterscheidet sich von der Carboxymethylcellulose (E 466) nur durch die Vernetzungen innerhalb des Moleküls. Sie ist in Wasser nicht löslich, quillt jedoch auf, ohne sich dabei feucht oder klebrig anzufühlen.

Herstellung

Vernetzte Carboxymethylcellulose entsteht mit Hilfe von Chloressigsäure durch chemische Modifikation aus Cellulose (E 460). Der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen ist möglich.

Einsatz

Vernetzte Carboxymethylcellulose ist ausschließlich für feste Nahrungsergänzungsmittel (max. 30 g/kg) und Süßstofftabletten zugelassen.

Sicherheit

  • ADI-Wert: nicht festgelegt
  • Vernetzte Carboxymethylcellulose gilt als unbedenklich.
  • Die Bewertung der vernetzten Carboxymethylcellulose beruht infolge der mangelnden Datenlage auf den Erkenntnissen über Carboxymethylcellulose (E 466). E 468 wird als unlöslicher Ballaststoff vom menschlichen Organismus nicht verwertet. In größeren Mengen gibt die Substanz dem Darminhalt eine weichere Konsistenz.

Siehe auch:

Gentechnik
Bei der Herstellung dieses Zusatzstoffes ist der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) möglich.

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