Erläuterung
Kaliumhydroxid, das in flüssiger Form auch als Kalilauge bezeichnet wird, ist eine starke Base. Festes Kaliumhydroxid wird auch Ätzkali genannt. Weil es als basische Verbindung in der Lage ist, Säuren zu neutralisieren, wird Kaliumhydroxid zum Einstellen und Stabilisieren gewünschter Säuregrade (pH-Werte) eingesetzt. Auf diese Weise unterstützt der Säureregulator unter anderem Konservierungsmittel, die ihre Wirkung nur in saurer Umgebung voll entfalten. Kaliumhydroxid ist darüber hinaus zum Aufschluss von Stärke und Eiweiß geeignet.
Herstellung
Kaliumhydroxid wird durch Elektrolyse aus Kaliumchlorid gewonnen.
Einsatz
Kaliumhydroxid ist ohne Höchstmengenbeschränkung (quantum satis) für Lebensmittel allgemein zugelassen. Ausgenommen sind lediglich unbehandelte und solche Lebensmittel, die nach dem Willen des Gesetzgebers nicht durch Zusatzstoffe verändert werden sollen. E 524 ist unter anderem zugelassen für:
- Konfitüre, Marmelade, Gelee
- Kakaorohmasse
- Instant-Tee
qs = quantum satis (wörtlich etwa: ausreichende Menge). Eine Höchstmenge ist nicht vorgeschrieben. Es darf jedoch nur soviel eingesetzt werden, wie für die gewünschte Wirkung unbedingt notwendig ist.
Sicherheit
- ADI-Wert: nicht festgelegt
- Kaliumhydroxid gilt als unbedenklich.