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Erläuterung

Calciumhydroxid, das in flüssiger Form auch als Kalkmilch bezeichnet wird, ist eine starke, ätzende Base. Festes Calciumhydroxid wird auch Löschkalk genannt. Die Verbindung ist sehr instabil und geht schnell in Calciumcarbonat über. Calciumhydroxid wird unter anderem in der Aufbereitung von Trinkwasser eingesetzt. Es dient darüber hinaus dem Aufschluss von Eiweißen und Stärke, was zum Beispiel bei der Gewinnung von Restzuckern aus Melasse genutzt wird.

Herstellung

Calciumhydroxid wird aus Calciumcarbonat (Kalkstein, Kreide, Marmor) bzw. aus Calciumoxid (E 529) und Wasser hergestellt.

Einsatz

Calciumhydroxid ist ohne Höchstmengenbeschränkung (quantum satis) für Lebensmittel allgemein zugelassen. Ausgenommen sind lediglich unbehandelte und solche Lebensmittel, die nach dem Willen des Gesetzgebers nicht durch Zusatzstoffe verändert werden sollen. E 526 ist unter anderem zugelassen für:

  • Kakaorohmassen
  • Nahrungsergänzungsmitteln
  • Muskatnüsse

Calciumhydroxid wird darüber hinaus eingesetzt, um Lebensmittel mit Calcium anzureichern. In diesem Fall gilt es nicht als Zusatzstoff.

qs = quantum satis (wörtlich etwa: ausreichende Menge). Eine Höchstmenge ist nicht vorgeschrieben. Es darf jedoch nur soviel eingesetzt werden, wie für die gewünschte Wirkung unbedingt notwendig ist.

Sicherheit

  • ADI-Wert: nicht festgelegt
  • Calciumhydroxid gilt als unbedenklich.

Siehe auch:

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