Di 21.05.2019 | 09:38 Uhr

E 445

Glycerinester aus Wurzelharz

 

Stabilisator

 

Erläuterung

Die Ester-Verbindungen von Glycerin mit den Holzharzsäuren aus der Sumpfkiefer sind fettlöslich und haben eine höhere Dichte als Wasser. Werden Aromen mit diesen Glycerinestern gemischt, können sie in Flüssigkeiten stabil verteilt werden. Mit Hilfe der Glycerinester lässt sich zudem das Absinken erwünschter Trübstoffe in Getränken verhindern.

Herstellung

Glycerinester aus Wurzelharz entstehen durch eine chemische Reaktion aus Glycerin (E 422)Glycerin (E 422) und den Harzsäuren, die aus dem Harz der Sumpfkiefer (Pinus palustris) gewonnen wird

Einsatz

Glycerinester aus Wurzelharz sind ausschließlich für die folgenden Lebensmittel zugelassen:

  • Aromatisierte trübe Getränke ohne Alkohol (max. 100 mg/l)

  • Aromatisierte trübe Getränke mit einem Alkoholgehalt mit weniger als 15 % Vol. (max. 100 mg/l)

  • Oberflächen von Zitrusfrüchten (max. 50 mg/l)

Sicherheit

  • ADI‑WertADI‑Wert: 12,5 mg/kg Körpergewichtund Tag

  • Glycerinester aus Wurzelharz gelten als unbedenklich.

 

Siehe auch:

 

Fragen und Antworten
Die häufigsten Fragen - und die Antworten
Die Datenbank. Über zusatzstoffe-online.de.
Recht und Zulassung
Was ist ein Zusatzstoff?
Zulassung
Kennzeichnung
Neue EU-Gesetzgebung
Links: Behörden, Expertengremien, Gesetzestexte
Herstellung und Verwendung
Die Funktionsklassen
Von Antioxidationsmittel bis Verdickungsmittel
Gentechnik bei der Herstellung von Zusatzstoffen
Zusatzstoffe aus tierischen Rohstoffen
Zusatzstoffe in Bio-Lebensmitteln
Gesundheit
ADI-Wert: Wie viel Zusatzstoff darf's sein?
Machen Zusatzstoffe krank?
Stoffwechselkrankheiten: Unverträgliche Zusatzstoffe
Allergien durch Zusatzstoffe?
10. Januar 2013 [nach oben springen]

www.zusatzstoffe-online.de | © 2000 - 2019 Die Verbraucher Initiative e.V. (Bundesverband)