Di 21.05.2019 | 09:38 Uhr

E 363

Bernsteinsäure

 

Geschmacksverstärker, Säuerungsmittel

 

Erläuterung

Bernsteinsäure ist als Zwischenprodukt des Energiestoffwechsels (Citronensäurezyklus) Bestandteil aller lebenden Zellen. Der menschliche Organismus setzt täglich etwa 1 kg der organischen Säure um. Bernsteinsäure schmeckt mild sauer, hat aber eine leicht salzige Note. Die weißen Kristalle ziehen kaum Wasser an und sind nur schwer löslich. Daher ist Bernsteinsäure besonders gut für pulverförmige Produkte geeignet.

Herstellung

Bernsteinsäure wird durch chemische Reaktionen aus Malein- oder Fumarsäure gewonnen.

Einsatz

Bernsteinsäure ist ausschließlich zugelassen für:

  • Desserts (max. 6 g/kg)

  • Suppen und Brühen (max. 5 g/kg)

  • Getränkepulver (max. 3 g/l)

Die Salze der Bernsteinsäure (Succinate) werden zudem als Kochsalzersatz eingesetzt.

Sicherheit

  • ADI‑WertADI‑Wert: nicht festgelegt

  • Bernsteinsäure gilt als unbedenklich. Sie wird im Körper vollständig verwertet.

 

Fragen und Antworten
Die häufigsten Fragen - und die Antworten
Die Datenbank. Über zusatzstoffe-online.de.
Recht und Zulassung
Was ist ein Zusatzstoff?
Zulassung
Kennzeichnung
Neue EU-Gesetzgebung
Links: Behörden, Expertengremien, Gesetzestexte
Herstellung und Verwendung
Die Funktionsklassen
Von Antioxidationsmittel bis Verdickungsmittel
Gentechnik bei der Herstellung von Zusatzstoffen
Zusatzstoffe aus tierischen Rohstoffen
Zusatzstoffe in Bio-Lebensmitteln
Gesundheit
ADI-Wert: Wie viel Zusatzstoff darf's sein?
Machen Zusatzstoffe krank?
Stoffwechselkrankheiten: Unverträgliche Zusatzstoffe
Allergien durch Zusatzstoffe?
17. Mrz 2011 [nach oben springen]

www.zusatzstoffe-online.de | © 2000 - 2019 Die Verbraucher Initiative e.V. (Bundesverband)