E 250
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Natriumnitrit
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BIO
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Konservierungsstoff |
Erläuterung
Natriumnitrit ist das Natriumsalz der
Salpetrigen Säure. Wie Kaliumnitrit (E 249) wird es ausschließlich
in Nitritpökelsalz eingesetzt.
Herstellung
Natriumnitrit entsteht in einer chemischen
Reaktion aus Natriumnitrat.
Einsatz
Für Natriumnitrit gelten die gleichen
Zulassungsbedingungen wie für Kaliumnitrit (E 249).
Sicherheit
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ADI‑Wert: 0,06 mg/kg Körpergewicht (bezogen
auf das Nitrit-Ion)
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Nitrite wirken blutdrucksenkend und gefäßerweiternd. Sie verändern
den roten Blutfarbstoff Hämoglobin der dann keinen Sauerstoff
mehr transportieren kann. In Mengen ab etwa 0,5 g sind Nitrite
akut giftig. Erwachsene Menschen verfügen über ein
Enzym, das den veränderten roten
Blutfarbstoff schnell wieder in das Sauerstoff transportierende
Hämoglobin umwandelt. Im Blut von Säuglingen ist der rote
Blutfarbstoff durch Nitrit aber besonders leicht zu verändern.
Zusätzlich ist das helfende Enzym bei Kindern unter sechs
Monaten noch nicht voll verfügbar. Daher kann Nitrit - vor allem
aus nitratreichem Wasser oder Gemüse - bei ihnen zu innerem
Ersticken führen.
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Aus Nitrit entstehen im Zusammenspiel mit Eiweißbausteinen
(Aminen) so genannte Nitrosamine. Sie zählen zu den stark
krebserregenden Stoffen und zeigten sich im Tierversuch als
schädlich für Leber und Erbgut. Die chemische Umwandlung von
Nitrat über Nitrit zu Nitrosaminen findet zum Beispiel beim
Braten oder Grillen gepökelten Fleisches statt. Aus diesem Grund
wird davon abgeraten.
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Ein Zusammenhang zwischen dem Verzehr gepökelter
Fleischerzeugnisse und Krebserkrankungen des Magens oder des
Gehirns konnte bisher nicht nachgewiesen werden.
Siehe auch:
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