Die Datenbank für Lebensmittelzusatzstoffe
  Fr 24.11.2017 | 13:47 Uhr
Schnellsuche
Suchen Sie nach einem Zusatzstoff (mindestens 3 Buchstaben eingeben)
Schriftgröße ändern
1 2 3

E 223

Natriumdisulfit

 

Konservierungsstoff, Antioxidationsmittel

 

auch: Natriummetabisulfit, Natriumpyrosulfit, Natriumsulfit

 

Erläuterung

In der Lebensmittelindustrie wird Schwefeldioxid (E 220) als Gas oder in Wasser gelöst (Schweflige Säure) eingesetzt. Zum Einsatz kommen außerdem die Salze der Schwefligen Säure, zu denen auch Natriumdisulfit gehört.

Herstellung

Natriumsulfite entstehen durch chemische Reaktionen beim Einleiten Schwefliger Säure in Natronlauge. Die Lösung wird anschließend durch Trocknen oder Eindampfen in Kristalle überführt.

Einsatz

Für Natriumsulfite gelten die gleichen Zulassungsbedingungen wie für Schwefeldioxid.Schwefeldioxid.

Sicherheit

  • ADI‑WertADI‑Wert: 0,7 mg/kg Körpergewicht

  • Für die meisten Menschen sind Schwefeldioxid und Sulfite unbedenklich, weil ein körpereigenes Enzym für den schnellen Abbau der Stoffe sorgt. Bei Menschen, die von diesem Enzym weniger haben, kann es jedoch zu gesundheitlichen Problemen durch Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Kopfschmerzen kommen. Bei Asthmatikern können die Schwefelverbindungen zudem Asthmaanfälle hervorrufen (Sulfitasthma). In seltenen Fällen wurden allergischeallergische und allergieähnliche Reaktionen (PseudoallergiePseudoallergie) beobachtet.

 

Siehe auch:

 

09. Januar 2013 [nach oben springen]

© Copyright 2000 - 2017 Die Verbraucher Initiative e.V. | Impressum | Website by Webmotive