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ErläuterungDas rotorange färbende Lycopin gehört zu den Carotinoiden (siehe HerstellungMit Hilfe spezieller, lebensmittelrechtlich zugelassener Lösungsmittel wird Lycopin aus Tomaten (Lycopersicon esculentum L.) extrahiert. Ein Kilogramm Tomaten enthält etwa 20 mg Lycopin. Häufiger als der isolierte Farbstoff wird Tomaten-Extrakt eingesetzt. Er gilt, wenn nicht der enthaltene Anteil Lycopin gezielt erhöht wurde, als färbendes Lebensmittel. Wenngleich Tomaten-Extrakt keine E-Nummer trägt, ist er doch in der Zutatenliste aufgeführt. Lycopin kann auch chemisch-synthetisch hergestellt werden. Gemäß einer Stellungnahme des Wissenschaftlichen Lebensmittelausschusses der EU vom Dezember 1999 darf synthetisches Lycopin jedoch nicht als Zusatzstoff eingesetzt werden (SCF/CS/ADD/COL/160 Final). Dies wird damit begründet, dass das synthetische Präparat anders als das durch Extraktion gewonnene zusammengesetzt sei und entsprechende toxikologische Untersuchungen bisher fehlten. EinsatzLycopin ist nur für bestimmte Lebensmittel zugelassen. Weil der Farbstoff ein wenig nach Tomate schmeckt, wird er vor allem in herzhaften Lebensmitteln verwendet. E 160d ist unter anderem zu finden in:
Lycopin ist darüber hinaus zum Färben von Arzneimitteln und Kosmetika zugelassen. Sicherheit
Siehe auch:
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Fragen und Antworten
Recht und Zulassung
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