Di 11.12.2018 | 21:31 Uhr

E 1412

Distärkephosphat

GVO

 

Modifizierte Stärke, Stabilisator, Trägerstoff, Verdickungsmittel

 

auch: chemisch modifizierte Stärke

 

Erläuterung

Bei Distärkephosphat handelt es sich um Stärkeketten, die über Phosphatgruppen miteinander vernetzt sind. Seine Eigenschaften ähneln denen des Monophosphats (E 1410)Monophosphats (E 1410). Im Vergleich zu natürlicher StärkeStärke braucht Distärkephosphat weniger Zeit, um Wasser zu binden und zähe Massen auszubilden (Verkleisterung). Die entstehenden Stärkekleister sind auch bei hohen Temperaturen, in Gegenwart von Säuren und bei starker mechanischer Belastung (z.B. durch Rühren) stabil.

Herstellung

Distärkephosphat wird in einer chemischen Reaktion aus natürlicher Stärke und Phosphorchloriden gewonnen. Rohstoffe für die natürliche Stärke sind Pflanzen wie Mais, Kartoffeln und Weizen. Der Einsatz gentechnisch veränderter Organismengentechnisch veränderter Organismen ist möglich.

Einsatz

Distärkephosphat ist für Lebensmittel allgemein zugelassen. Ausgenommen sind lediglich unbehandelte und solche Lebensmittel, die nach dem Willen des Gesetzgebers nicht durch Zusatzstoffe verändert werden sollen. Eine Höchstmengenbeschränkung (max. 50 g/kg) gilt nur für den Einsatz der chemisch modifizierten Stärke in Entwöhnungsnahrung für Kleinkinder und Säuglinge. Distärkephosphat wird unter anderem eingesetzt in:

  • Dressings

  • Fertiggerichten

  • Puddingpulver, Milcherzeugnissen

  • Soßen, Trockensuppen

  • Brot und Backwaren

Sicherheit

  • ADI‑WertADI‑Wert: nicht festgelegt

  • Distärkephosphat gilt als unbedenklich. Es geht in den Kohlenhydratstoffwechsel ein.

 

Siehe auch:

 

Gentechnik

GVO

Bei der Herstellung dieses Zusatzstoffes ist der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) möglich.
 Nähere Informationen

/> TransGen: Phosphatstärke</p></td></tr></tbody></table></div><div style=

Dokumentation
Wissenschaftliche Bewertung
/td><td class=World Health Organization: Toxicological Evaluation of Distarch Phosphate
/td><td class=EU-Commission, Scientific Committee for Food:
Modified Starches
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17. Januar 2013 [nach oben springen]

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