Mo 23.10.2017 | 11:55 Uhr

E 1105

Lysozym

GVO

 

Konservierungsstoff

 

Erläuterung

Das Enzym Lysozym wirkt gegen bestimmte Mikroorganismen, in dem es ein Eiweiß (das Murein) in ihren Zellwänden zerstört. Lysozym ist unter anderem in Tränenflüssigkeit und Speichel des Menschen sowie dem Eiklar von Hühnereiern vorhanden. In Lebensmitteln wird es als Konservierungsstoff sowie als Enzym und Mittel zur Verbesserung des Geschmacks eingesetzt.

Herstellung

Lysozym wird in der Regel aus dem Eiklar von Hühnerei gewonnen. Darüber hinaus ist die Herstellung mit Hilfe gentechnisch veränderter Mikroorganismengentechnisch veränderter Mikroorganismen möglich.

Einsatz

Lysozym ist ausschließlich für gereiften Käse (quantum satis) zugelassen.

qs = quantum satis (wörtlich etwa: ausreichende Menge). Eine Höchstmenge ist nicht vorgeschrieben. Es darf jedoch nur soviel eingesetzt werden, wie für die gewünschte Wirkung unbedingt notwendig ist.

Sicherheit

  • ADI‑WertADI‑Wert: nicht festgelegt

  • Lysozym gilt als unbedenklich.

  • In der Vergangenheit wurden Fälle beobachtet, in denen Hühnerei-Allergiker auch auf den Zusatzstoff Lysozym in Käse allergischallergisch reagierten. Aussagekräftige, belastbare klinische Studien zum allergenen Potenzial des Enzyms stehen bisher noch aus.

 

Gentechnik

GVO

Bei der Herstellung dieses Zusatzstoffes ist der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) möglich.
 Nähere Informationen

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Dokumentation
Wissenschaftliche Bewertung
/td><td class=EU-Commission, Scientific Committee for Food:
Opinion on Lysozyme
Fragen und Antworten
Die häufigsten Fragen - und die Antworten
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Recht und Zulassung
Was ist ein Zusatzstoff?
Zulassung
Kennzeichnung
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Herstellung und Verwendung
Die Funktionsklassen
Von Antioxidationsmittel bis Verdickungsmittel
Gentechnik bei der Herstellung von Zusatzstoffen
Zusatzstoffe aus tierischen Rohstoffen
Zusatzstoffe in Bio-Lebensmitteln
Gesundheit
ADI-Wert: Wie viel Zusatzstoff darf's sein?
Machen Zusatzstoffe krank?
Stoffwechselkrankheiten: Unverträgliche Zusatzstoffe
Allergien durch Zusatzstoffe?
17. März 2011 [nach oben springen]

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