Fr 24.11.2017 | 13:57 Uhr

E 955

Sucralose

 

Süßungsmittel

 

auch: Trichlorgalactosaccharose (TGS), Chlorzucker

 

Erläuterung

Sucralose ist chemisch eng mit dem Haushaltszucker (Saccharose) verwandt, enthält im Unterschied zu diesem allerdings einige Chlor-Atome im Molekül. Die weißen, leicht wasserlöslichen Kristalle haben eine Süßkraft, die etwa 600-mal stärker ist als die des Zuckers. Sucralose kann im menschlichen Körper nicht verwertet werden und liefert daher keine Energie.

Herstellung

Sucralose wird durch die chemische Umsetzung von Saccharose mit Chlorverbindungen hergestellt.

Einsatz

Sucralose ist nur für bestimmte Lebensmittel zugelassen. Dazu gehören unter anderem:

  • energiereduzierte bzw. zuckerfreie Getränke (max. 300 mg/l)

  • energiereduzierte bzw. zuckerfreie Desserts (max. 400 mg/kg)

  • energiereduzierte bzw. zuckerfreie Brotaufstriche, Konfitüren, Marmeladen, Gelees (max. 400 mg/kg)

  • energiereduzierte bzw. zuckerfreie Süßwaren (max. 800 – 1.000 mg/kg)

  • süßsaure Obst- und Gemüsekonserven (max. 180 mg/kg)

  • süßsaure Fisch-, Meeres- und Weichtierkonserven (max. 120 mg/kg)

  • Soßen und Senf (max. 450 bzw. 140 mg/kg)

  • Alkoholische Getränke (max. 250 mg/l)

  • Knabbererzeugnisse aus Getreide oder Nüssen (max. 200 mg/kg)

  • Nahrungsergänzungsmittel (max. 800 – 2.400 mg/kg)

Sicherheit

  • ADI‑WertADI‑Wert: 15 mg/kg Körpergewicht

  • Sucralose gilt als unbedenklich.

 

Dokumentation
Wissenschaftliche Bewertung
/td><td class=Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV): Änderung der Richtlinie 94/35 über Süßungsmittel: Sucralose
/td><td class=Stellungnahme des BgVV vom 12.12.1994: Süßstoff Sucralose
/td><td class=European Commission, Scientific Committee on Food: Opinion on Sucralose
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13. Januar 2011 [nach oben springen]

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