So 19.11.2017 | 11:44 Uhr

E 632

Dikaliuminosinat

GVO

 

Geschmacksverstärker

 

auch: Inosinat, Nukleotide

 

Erläuterung

Dikaliuminosinat ist das Kaliumsalz der Inosinsäure (E630)Inosinsäure (E630).

Herstellung

Dikaliuminosinat wird aus Inosinsäure (E630) hergestellt. Der Einsatz gentechnisch veränderter Organismengentechnisch veränderter Organismen ist möglich.

Einsatz

Für Dikaliuminosinat gelten die gleichen Zulassungsbedingungen wie für Inosinsäure (E630)Inosinsäure (E630). Dikaliuminosinat wird darüber hinaus als Ersatz für Kochsalz in diätetischen Lebensmitteln eingesetzt.

Sicherheit

  • ADI‑WertADI‑Wert: nicht festgelegt

  • Inosinate gelten als unbedenklich.

  • Beim Abbau der Verbindungen entsteht Harnsäure. Bei einigen Menschen ist der Harnsäure-Abbau gestört, so dass sie sich im Körper anreichert. Steigt der Harnsäurespiegel im Blut über einen bestimmten Wert, wird die Substanz in Form von Kristallen in Gelenken und weichen Geweben eingelagert. In der Folge treten Krankheitssymptome auf, die als Gicht bekannt sind. Menschen mit dauerhaft erhöhtem Harnsäurespiegel sollten daher purinreiche Lebensmittel meiden. 

 

Siehe auch:

 

Gentechnik

GVO

Bei der Herstellung dieses Zusatzstoffes ist der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) möglich.
 Nähere Informationen

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Dokumentation
Wissenschaftliche Bewertung
/td><td class=Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives: Toxicological Evaluation of Inosinic Acid
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17. März 2011 [nach oben springen]

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