Mo 20.11.2017 | 08:27 Uhr

E 554

Natriumaluminiumsilikat

 

Trennmittel

 

auch: Silikat, Kieselsalz

 

Erläuterung

Das harte, unlösliche Natriumaluminiumsilikat ist ein Abkömmling der Kieselsäure (E 551)Kieselsäure (E 551). Es wird, wie auch die Calcium-, Kalium- und Barium-Silikate, den so genannten Feldspaten zugerechnet. Silikate sind die häufigsten Mineralien der Erdkruste. Als Bestandteil der Zellwände zahlreicher Pflanzen sind Silikate auch in Lebensmitteln in unterschiedlichen Mengen enthalten. Der menschliche Organismus kann sie weder aufnehmen noch verwerten. Sie werden unverändert ausgeschieden.

In pulverförmigen Lebensmitteln lagern sich die Silikat-Kristalle an die Partikel des Lebensmittels an und schirmen sie so gegen ihre Umgebung ab. Auf diese Weise verhindern Silikate, dass die Lebensmittel verklumpen: Pulvrige Produkte bleiben rieselfähig, andere lassen sich gut trennen. 

Herstellung

Natriumaluminium wird aus natürlich vorkommendem Quarzsand gewonnen.

Einsatz

Natriumaluminiumsilikat ist nur für bestimmte Lebensmittel zugelassen. Dazu gehören unter anderem:

  • Trockenlebensmittel in Pulverform (max. 10 g/kg)

  • Käse, in Scheiben oder gerieben (max. 10 g/kg)

  • Würzmittel (qs)

  • Nahrungsergänzungsmittel (qs)

  • Kochsalz, Kochsalzersatz (max. 10 g/kg)

qs = quantum satis (wörtlich etwa: ausreichende Menge). Eine Höchstmenge ist nicht vorgeschrieben. Es darf jedoch nur soviel eingesetzt werden, wie für die gewünschte Wirkung unbedingt notwendig ist.

Sicherheit

  • ADI‑WertADI‑Wert: nicht festgelegt

  • Silikate gelten als unbedenklich.

Siehe auch:

 

Dokumentation
Wissenschaftliche Bewertung
/td><td class=Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives: Toxicological Evaluation of Calcium Silicates
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22. Januar 2013 [nach oben springen]

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