Do 23.11.2017 | 19:24 Uhr

E 523

Aluminiumammoniumsulfat

 

Festigungsmittel, Stabilisator, Säureregulator


auch: Alaun, Ammon-Alaun

 

Erläuterung

Aluminiumammoniumulfat ist das Aluminiumsalz der Schwefelsäure (E 513)Schwefelsäure (E 513) und Kalium. Es wird wie Aluminiumsulfat (E 520)Aluminiumsulfat (E 520) eingesetzt.

Herstellung

Aluminiumammoniumsulfat wird mit Hilfe von Schwefelsäure chemisch aus aluminiumhaltigen Materialien gewonnen.

Einsatz

Für Aluminiumammoniumsulfat gelten die gleichen Zulassungsbedingungen wie für Aluminiumsulfat (E 520)Aluminiumsulfat (E 520).

Sicherheit

  • ADI‑WertADI‑Wert: 1 mg/kg Körpergewicht und Woche, bezogen auf Aluminium (gilt für die Summe aller Aluminiumverbindungen)

  • Aluminiumsulfate gelten in ihrer Anwendung als Lebensmittelzusatzstoff als unbedenklich.

  • Sulfate werden über die Niere ausgeschieden, größere Mengen können zu Durchfällen führen. 
  • Aluminium wird nur in geringen Mengen in den Körper aufgenommen. In Zusammenspiel mit starken Komplexbildnern kann sich die Aufnahmerate jedoch deutlich erhöhen. Bei gesunden Menschen wird überschüssiges Aluminium über die Nieren ausgeschieden. Bei Menschen mit Nierenerkrankungen, insbesondere chronischem Nierenversagen, funktioniert dieser Ausscheidungsweg jedoch nicht, so dass es zu Anreicherungen im Körper kommen kann.
  • Ein Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Aluminium und der Entstehung der Alzheimerschen Krankheit konnte bisher nicht belegt werden.

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14. Januar 2013 [nach oben springen]

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