Do 23.11.2017 | 19:15 Uhr

E 504

Magnesiumcarbonate

BIO

 

Säureregulator, Trägerstoff, Trennmittel

 

Erläuterung

Zu den Magnesiumcarbonaten gehört neben Magnesiumcarbonat Magnesit auch Magnesiumhydrogencarbonat. Durch den Kontakt mit Säuren werden sie abgebaut und geben dabei Kohlendioxid frei. In der Lebensmittelindustrie dienen sie zum Aufschluss von Kakao und Milcheiweiß sowie als Säureregulator in Tafelwasser. Sie sind darüber hinaus als Ersatz für Kochsalz sowie als Trennmittel im Einsatz.

Herstellung

Magnesiumcarbonate werden in chemischen Reaktionen aus Magnesium und Kohlendioxid (E 290)Kohlendioxid (E 290) hergestellt. Magnesit ist zudem ein in der Natur verbreitet vorkommendes Mineral.

Einsatz

Magnesiumcarbonate sind ohne Höchstmengenbeschränkung (quantum satis) für Lebensmittel allgemein zugelassen. Ausgenommen sind lediglich unbehandelte und solche Lebensmittel, die nach dem Willen des Gesetzgebers nicht durch Zusatzstoffe verändert werden sollen. Magnesiumcarbonate werden unter anderem eingesetzt in:

  • Schokolade und Kakaoerzeugnissen

  • Käse, in Scheiben geschnitten oder gerieben

  • Tafelwasser

  • Speisesalz

qs = quantum satis (wörtlich etwa: ausreichende Menge). Eine Höchstmenge ist nicht vorgeschrieben. Es darf jedoch nur soviel eingesetzt werden, wie für die gewünschte Wirkung unbedingt notwendig ist.

Sicherheit

  • ADI‑WertADI‑Wert: nicht festgelegt

  • Magnesiumcarbonate gelten als unbedenklich.

 

Siehe auch:

 

Bioprodukte

BIO

Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Dokumentation
Wissenschaftliche Bewertung
/td><td class=Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives: Toxicological Studies on Magnesium Carbonate
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17. Januar 2013 [nach oben springen]

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