Mi 22.11.2017 | 17:39 Uhr

E 501

Kaliumcarbonate

BIO

 

Backtriebmittel, Säureregulator, Trennmittel

 

Erläuterung

Zu den Kaliumcarbonaten gehören die Verbindungen Kaliumcarbonat (Pottasche) und Kaliumhydrogencarbonat. Kaliumcarbonate werden durch den Kontakt mit Säuren abgebaut. Dabei wird Kohlendioxid frei. Dadurch vergrößern zum Beispiel Teige ihr Volumen – sie gehen auf und werden locker. Zudem unterstützen die Verbindungen die Bräunung von Backwaren. Pottasche ist das charakteristische Backtriebmittel für Lebkuchenteige.

Kaliumcarbonate sind darüber hinaus als Kochsalzersatz und zum Aufschluss von Milcheiweiß und Kakao im Einsatz.

Herstellung

Kaliumcarbonate werden chemisch aus Kohlendioxid (E 290)Kohlendioxid (E 290) und Kalilauge hergestellt.

Einsatz

Kaliumcarbonate sind ohne Höchstmengenbeschränkung (quantum satis) für Lebensmittel allgemein zugelassen. Ausgenommen sind lediglich unbehandelte und solche Lebensmittel, die nach dem Willen des Gesetzgebers nicht durch Zusatzstoffe verändert werden sollen. Sie werden unter anderem eingesetzt in:

  • Backpulvern

  • Schokolade und Kakaoerzeugnissen

  • Kakao- und Kaffeeersatzprodukten

qs = quantum satis (wörtlich etwa: ausreichende Menge). Eine Höchstmenge ist nicht vorgeschrieben. Es darf jedoch nur soviel eingesetzt werden, wie für die gewünschte Wirkung unbedingt notwendig ist.

Sicherheit

  • ADI‑WertADI‑Wert: nicht festgelegt

  • Kaliumcarbonate gelten als unbedenklich.

 

Siehe auch:

 

Bioprodukte

BIO

Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Dokumentation
Wissenschaftliche Bewertung
/td><td class=Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives: Summary of Evaluations
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Zusatzstoffe in Bio-Lebensmitteln
Gesundheit
ADI-Wert: Wie viel Zusatzstoff darf's sein?
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Stoffwechselkrankheiten: Unverträgliche Zusatzstoffe
Allergien durch Zusatzstoffe?
10. Januar 2013 [nach oben springen]

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