Do 23.11.2017 | 19:25 Uhr

E 491

Sorbitanmonostearat

 

Emulgator

 

auch: Sorbitanfettsäureester

 

Erläuterung

Sorbitanmonostearat gehört zu den so genannten Sorbitanfettsäureestern, die Esterverbindungen des Sorbits (E 420)Sorbits (E 420) mit unterschiedlichen Speisefettsäuren sind. Die Verbindungen wirken emulgierendemulgierend und haben darüber hinaus eine stabilisierende Wirkung auf die Kristallstruktur fester Fette. Sorbitanfettsäureester begünstigen zudem den Lufteinschluss in Lebensmitteln und sorgen so oftmals für ein schaumiges, lockeres Gefühl im Mund.

Herstellung

Sorbitanfettsäureester entstehen in einer mehrstufigen chemischen Reaktion aus Speisefettsäuren und dem Zuckeralkohol Sorbit. Die Herstellung der FettsäurenFettsäuren kann aus tierischen Rohstoffen erfolgen, üblicherweise werden jedoch pflanzliche Fette verwendet.

Einsatz

Sorbitanmonostearat ist nur für bestimmte Lebensmittel zugelassen. Dazu gehören unter anderem:

  • Kuchen, Kekse, Blätterteiggebäck (max. 10 g/kg)

  • Speiseeis (max. 0,5 g/kg)

  • Desserts und Zuckerwaren (max. 5 g/kg)

  • Kaffeeweißer (max. 5 g/kg)

  • Backhefe (quantum satis)

qs = quantum satis (wörtlich etwa: ausreichende Menge). Eine Höchstmenge ist nicht vorgeschrieben. Es darf jedoch nur soviel eingesetzt werden, wie für die gewünschte Wirkung unbedingt notwendig ist.

Sicherheit

  • ADI‑WertADI‑Wert: 25 mg/kg Körpergewicht einzeln sowiefür die Summe aller Sorbitanfettsäureester

  • Sorbitanfettsäureester gelten als unbedenklich.

  • Sie werden im Darm in die FettsäurenFettsäuren und Abkömmlinge des Sorbits gespalten und verwertet.

 

Siehe auch:

 

Dokumentation
Wissenschaftliche Bewertung
/td><td class=World Health Organization Food: Studies On Sorbitan Monoesters
/td><td class=World Health Organization Food: Toxicological Evaluation Of Sorbitan Monoesters
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09. Januar 2013 [nach oben springen]

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