So 19.11.2017 | 11:45 Uhr

E 470 b

Magnesiumsalze der Speisefettsäuren

GVO

 

Trägerstoff, Trennmittel, Überzugsmittel

 

auch: Magnesium-Stearat

 

Erläuterung

Die Magnesiumverbindungen gesättigter FettsäurenFettsäuren sind als Zwischenprodukte des Fettstoffwechsels auch im menschlichen Organismus zu finden. Das feine Pulver hat sehr gute Hafteigenschaften und wird deshalb vor allem als Trennmittel eingesetzt. Auch als Mahl- und Rieselhilfe für besonders weiche Verbindungen ist es gut geeignet.

Herstellung

Das Magnesiumsalz der Speisefettsäuren kann mit Hilfe chemischer Reaktionen aus pflanzlichen oder tierischen Fetten hergestellt werden. Üblicherweise werden Pflanzenöle wie Soja- aber auch Raps- und Maisöl eingesetzt. Der Einsatz gentechnisch veränderter Organismengentechnisch veränderter Organismenist möglich.

Einsatz

Das Magnesiumsalz der Speisefettsäuren sind ohne Höchstmengenbeschränkung (quantum satis) für Lebensmittel allgemein zugelassen. Ausgenommen sind lediglich unbehandelte und solche Lebensmittel, die nach dem Willen des Gesetzgebers nicht durch Zusatzstoffe verändert werden sollen. E 470 b ist unter anderem zu finden in:

  • Backpulver

  • Dekorzucker

  • Gewürzgranulaten

Magnesiumsalz der Speisefettsäuren ist darüber hinaus als Trägerstoff für andere Zusatzstoffe und Aromen zugelassen.

qs = quantum satis (wörtlich etwa: ausreichende Menge). Eine Höchstmenge ist nicht vorgeschrieben. Es darf jedoch nur soviel eingesetzt werden, wie für die gewünschte Wirkung unbedingt notwendig ist.

Sicherheit

  • ADI‑WertADI‑Wert: nicht festgelegt.

  • Magnesiumsalz der Speisefettsäuren gilt als unbedenklich.

  • Es geht in den Fettstoffwechsel ein.

 

Siehe auch:

 

Gentechnik

GVO

Bei der Herstellung dieses Zusatzstoffes ist der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) möglich.
 Nähere Informationen

/> TransGen: Salze von Fettsäuren</p></td></tr></tbody></table></div><div style=

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10. Januar 2013 [nach oben springen]

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